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26
Sep

OMK 2019 – die Digital-Konferenz der Superlative

Das Hamburger Abendblatt titelte „Die Digital-Elite trifft sich in Lüneburg“, auch „das digitale Zentrum der Republik“ machte die mediale Runde. Dem NDR und auch Radio FFN war es Sonderbeiträge wert, den Besucherrekord von über 1500 Teilnehmern sowie den exorbitanten Expertenauflauf (71 Referenten) als Event-Highlight zu würdigen. In aller Munde auch das furiose Finale auf der OMK-Bühne im beeindruckenden Auditorium (1.001 Sitzplätze) von Karl Kratz – der mehr als 30 mittelständische Unternehmen aufgebaut hat und als einer der bekanntesten Experten für Online-Marketing und Suchmaschinenoptimierung in der DACH-Region gilt. Seinen letzten Konferenz-Auftritt in Deutschland feierte er auf der OMK-Bühne mit dem Thema „die Kunst der digitalen Inszenierung“ passend in Mönchskutte. Den Abschied von deutschen Bühnen ausgerechnet bei der 8. OMK zelebriert zu haben war uns als Veranstalter web-netz eine besondere Ehre. Überhaupt: Ehre und Ruhm heimsten auch all die anderen großartigen Speaker ein, so viel vorweg. Kurzum: 71 Experten auf 7 Bühnen – eine Gleichung, die vollends aufging! Marketers, Marken, Macher – und ein Mönch!

Koryphäe Kratz

OMK-Speaker Karl Kratz ist nicht nur ein Riese, weil er knapp 2 Meter misst. Wer sich mit SEO und Online-Marketing beschäftigt, kommt an ihm nicht vorbei. Vorbei ist nun allerdings seine Ära als Speaker auf Konferenzen, das kündigte er vor seinem letzten Auftritt auf deutschem Boden am 19. September in Lüneburg an. Umso mehr erfreut es uns, seine Rezensionen auf Facebook zu lesen, die runtergehen wie Öl, ungeschminkt und emotional:

„Ey, ohne Scheiß. Ich häng ja wirklich auf vielen Online-Marketing Konferenzen rum … das Sprecher-Lineup auf der #OMK2019 ist für mich gerade einfach wunderbares Hirn-Balsam (…) Für jeden Online-Marketer, der jetzt gerade vor dem Bildschirm sitzt und nicht hier ist: Bitte nimm mindestens diese vier Konferenzen für 2020 auf den Radar: 

Aus berufenem Munde

Karl Kratz prägte nicht nur die 8. OMK 2019 mit seinem Finale on stage in Mönch-Kutte, auch als enorm erfahrener Konferenz-Stargast gilt seine Bewertung als Gradmesser aus berufenem Munde. Daher freuen wir uns, diesen Recap mit vielen seiner Feedbacks und Einschätzungen zu garnieren. So hob er auf seinen Social Media Kanälen hervor: „Und wenn dann auch noch der Chef-Stratege hinter der #WeilWirDichLieben Kampagne der Berliner Verkehrsbetriebe #BVG sein Antlitz in die Kamera hält, wird’s noch geiler.“

Was Kratz besonders gefiel an der Haltung von BVG-Marketing-Chef Frank Büch: „Frank hat eine ganz klare Botschaft: Habt mehr MUT! Und Frank zeigt auch ganz pragmatisch, was passiert, wenn man mehr MUT hat: Dinge gehen schief. Man kassiert den Shitstorm seines Lebens. Dinge gehen steil. Enorme Reichweite, Engagement, Erfolg und vor allem: E R F Ü L L U N G!“

Facebook

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Mit bestätigenden Worten hielt auch mit Felix Beilharz ein weiterer renommierter Experte – der als OMK-Speaker ebenfalls großes Lob einheimste – nicht hinter dem Berg: Die Social Media Prinzipien der Weil wir dich lieben . Einfach nur genial!

Karl Kratz zeigt BVG Social Media Prinzipien auf Leinwand

Frank Büch verriet auf der OMK das Geheimnis der BVG Social Media Politik – Bildnachweis: Karl Kratz

Die Social Media Prinzipien der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG):

  1. Hab Charakter
  2. Sei mutig
  3. Sei kreativ
  4. Kommuniziere auf Augenhöhe
  5. Zeige Leidenschaft
  6. Sei aktuell
  7. Arbeite mit eigenverantwortlichen Profis

YouTube & Politik

Wenn ein Thema wie Politik auf einer Online Marketing Konferenz Gefallen findet auf den Rängen, dann darf das getrost als Indiz für eine spannende Programm-Integration gewertet werden. So geschehen auf der 8. OMK, als Tilman Kuban als Bundesvorsitzender der Jungen Union kein Blatt vor den Mund nahm im Dreieck-Talk mit Politikberater und Blogger Martin Fuchs sowie OMK-Chef und web-netz CEO Patrick Pietruck. Dem Thema YouTube und seine Folgen für politische Parteien näherte sich Kuban dann auch noch im Smalltalk mit OMK-Speaker Gil Grobe, der den weltweit erfolgreichsten YouTube-Account für Ice Cream Rolls mit mehr als 4 Millionen Abonnenten hat.  Mehr Fotos vom Interview mit Tilman Kuban gibt es bei politik & kommunikation zu sehen.

YouTuber, Politiker und Geschäftsführer vor OMK-Leinwand

YouTuber und Politiker Seite an Seite: Gil Grobe (2.v.l.) vom Kanal Ice Cream Rolls mit vier Millionen Abonnenten und der Bundesvorsitzende der Jungen Union, Tilman Kuban (2.v.r.) – eingerahmt von der web-netz-Geschäftsleitung Sebastian Loock (l.) und Patrick Pietruck (r.). Foto: web-netz

Tolle OMK, tolle Typen

Laut OMK-Referent Tom Alby ist es oft „wahre Detektivarbeit“ echte Zusammenhänge, Strukturen in Datensätzen und potenzielle Probleme im Datenchaos zu erkennen. In seinem OMK-Vortrag spürte de Chief Digital Transformation Officer vom Kreditversicherer Euler Hermes den richtigen Weg auf. Karl Kratz hatte dazu ein vortreffliches Feedback als Meinungsbildner zu bieten, als er noch am Konferenztag zum Besten gab:

„Heute bin ich auf der #omk2019 und lausche einmal mehr dem Vortrag von @daswesen (Tom Alby auf Instagram/Anm.d.Red.). Ein brillanter Kopf, Daten-Cruncher, smarter Analyst und Vordenker. Egal, in welchem Online-Marketing Bereich Du tätig bist: Du wirst um das Thema „Daten“ kaum herumkommen. Es macht also durchaus Sinn, den Tom (und sein neues Buch) auf den Radar zu nehmen. Gerade bittet er das Publikum freundlich: „Definiert Ziele! KPIs sind Keine Ziele! KPIs sagen uns: Wo sind wir auf dem Weg zum Ziel!“ Die #OMK2019 hat gerade erst begonnen und die ersten zwei Vorträge waren Volltreffer für mein Herz und Hirn!“

Alby selbst hatte den altbewährten Spruch von Seneca im Auditorium als Leitvers proklamiert:

„Wer den Hafen nicht kennt, in den er Segeln will, für den ist kein Wind der richtige.“

Das Reizthema Dark Data bewegte Prof. Dr. Iris Lorscheid von der University of Applied Sciences Europe in Hamburg.

Mit den Themen Daten-Crunch und Dark Data on stage: Tom Alby (l.) und Prof. Dr. Iris Lorscheid (r.) / Fotos: web-netz/Jan Axmann

Klassische Markenbildung funktioniert nicht mehr

Professor Dr. Jürgen Seitz betrat die OMK-Bühne als einer der führenden Experten auf dem Gebiet datengetriebener, kreativer und kundenbindender digitaler Marketingkommunikation. Mit seiner These, dass klassische Markenbildung nicht mehr funktioniert, zog er die Zuhörer in seinen Bann. So auch seinen Experten-Kollegen Karl Kratz, der auf seinen sozialen Kanälen höchste Anerkennung während des Vortrags spontan kundtat:

„Gerade schwelge ich im sehr geilen Vortrag von Prof. Seitz. Er erklärt in einfachen, klar strukturierten Gedanken die Architekturen genialer Markenbildung. Sehr pragmatisch, schwäbisch-bodenständig und transferfähig! Im Bild lässt Jürgen die TeilnehmerInnen regelrecht spüren, was beim Einsatz sozialer Bindung ganz konkret entsteht. Als quasi „Sprecher-Kollege“ ziehe ich wirklich meinen Hut vor diesem absoluten Genuss!“

Und onlinemarketing.de war der Vortrag von Prof. Dr. Seitz auf der OMK-Bühne sogar eine ausführliche würdigende Story im Nachgang wert: Marketinginnovationen statt klassischer Markenbildung

Keynote mit Kick – Prof. Dr. Tobias Kollmann

Keynote-Speaker Professor Dr. Tobias Kollmann ( l.) begeisterte das OMK-Publikum, darunter auch den adidas-Manager und OMK-Speaker Max Gassner (r.). Fotos: web-netz /Jan Axmann

OMK-Keynote-Speaker Prof. Dr. Tobias Kollmann, Inhaber des Lehrstuhls für E-Business und E-Entrepreneurship an der Universität Duisburg-Essen und seit 1996 mit wissenschaftlichen Fragestellungen rund um die Themen Internet, E-Business und E-Commerce wertgeschätzt, lieferte morgens den Startschuss im großen Auditorium. Und das gelang dem Mitgründer von „AutoScout24“ und Pionier der deutschen Internet-Gründerszene und der elektronischen Marktplätze wie erwartet mit Bravour.

Für Max Gassner, der als adidas-Speaker ebenfalls on stage zu überzeugen wusste, stach die Keynote von Prof. Dr. Kollmann persönlich heraus:

„Die OMK war wirklich ein erstklassiges Event. Herausragend fand ich den Vortrag von Professor Kollmann mit seiner Botschaft, Digitalisierung beginnt im Kopf. Mein Kernsatz beinhaltet, dass Digitalisierung und wie damit umgegangen werden sollte, branchenübergreifend betrachtet werden muss.“

GrowthUp-Chefredakteur Oliver Engelbrecht dazu: Eine Keynote, wie sie im Buche steht.“ Ihm gefiel besonders Kollmanns Grundtenor: „Die Digitalisierung ist für alle eine Herausforderung, aber sie ist zu lösen. Sei es die steigende Datenmenge, die Regulierung von Global Playern oder das Fitmachen der Menschen für neue Aufgaben – in allen Bereichen braucht es Bildung, Beharrlichkeit und passende Rahmenbedingungen.“

IT-Visionär und IT-Marktführer Marco Börries

Zu den absoluten OMK-Highlights zählte auch die Präsenz des europaweit auflagenstärksten IT-Magazins c’t als Marktführer in persona von Chefredakteur Dr. Jürgen Rink, der im Interview-Talk Deutschlands erfolgreichsten IT-Entrepreneur und -Visionär Marco Börries (Ex-Founder Star Office/Open Office) begrüßte. Aktuell mit der NumberFour AG auf dem Weg erneut digital durchzustarten, nahm Börries als Entrepreneur der Extraklasse mit Lüneburger Vergangenheit (Schulabbrecher mit 16 Jahren auf einem Lüneburger Gymnasium) das gespannt lauschende Auditorium begeisternd mit auf eine globale digitale Durchblickreise. Der dreifache Familienvater, der u.a. auch mit Apple-Ikone Steve Jobs am ersten iPhone tüftelte, und vom Wirtschaftsmagazin Bilanz auf etwa 550 Millionen Euro Vermögen taxiert wird, bestach auch durch seine bodenständige Art seinen Gesprächspartnern stets auf Augenhöhe zu begegnen – sowohl den Pressevertretern, anderen OMK-Referenten als auch interessierten OMK-Teilnehmern! 

Börries, der mit enfore als Marke seiner NumberFour AG nicht weniger als die weltweit rund 200 Millionen Kleinunternehmer für die digitale Welt wappnen will, „will nicht in einer Welt leben, in der es nur Amazon gibt.“ Und er machte auch keinen Hehl daraus, wie „erschreckend“ er die Gangart „in China“ empfindet, wo „aufgrund des autokratischen Systems ganz andere Möglichkeiten“ für ein verschärftes Digitalisierungstempo vorherrschen. Auch unterscheiden sich Ethik, Arbeitskultur und Bedürfnisse in China extrem von westeuropäischen und insbesondere deutschen Gegebenheiten. Seine steile These lautete: „Wird Europa schon bald das Museum von China und USA? Wollen wir das?“ Daher plädierte Börries: „Wir müssen etwas finden, was wir können.“ Er schloss ab mit dem Apell:

„Die nächsten Jahre werden unbequem. Aber wir können eine Menge tun. Fähigkeiten, Möglichkeiten und Geld sind da – wir müssen es nur tun!“ – Marco Börries

Interview OMK 2019

Top-Talk: Deutschlands IT-Visionär und Erfolgs-Entrepreneur (aktuell NumberFour AG) Marco Börries (r.) mit Dr. Jürgen Rink (l.), Chefredakteur des europaweit auflagenstärksten IT-Magazins c’t. Foto: web-netz

Globalisierung, Generationen & Kreativität 

c’t-Chefredakteur Dr. Jürgen Rink staunte nach seinem Bühnentalk mit Marco Börries: „Ich bin erstaunt, wie viele junge Menschen in diesem riesigen Auditorium waren, und uns als Vertreter der eher älteren Generation mit unseren Erfahrungen zu lauschen. Man hätte ja eine Stecknadel fallen hören, so konzentriert und interessiert war es auf den Rängen. Erfreut hat mich, wie groß das Interesse an unseren Themen rundum Globalisierung und Digitalisierung war.“

Angetan war der Protagonist aus dem Heise Verlag vor allem „von der Vielfalt der Eindrücke und der Business-Modelle“. Freudig schnupperte der c’t-Chefredakteur an neuen Szenarien: „Als Medienmensch und IT-Fachredakteur erhielt ich eindrucksvolle Einsichten in fremde Welten. Ich habe hier Modelle erlebt, die aus der Start-Up-Szene kommen, in Vorleistung gehen und dann schauen, wie es sich vermarkten lässt. Das schafft eine Kreativität, die tradierte Unternehmen nicht haben!“ Beispielhaft führte Rink hier Anregungen aus der Foodbranche an wie Foodboom oder Foodguide als Inspiration für seine IT-Branche. Jürgen Rinks persönlicher Ausblick:

 „Der Wind wird rauher in der Digitalisierung auch für die Marketingleute hier auf der OMK, umso wichtiger wird diese Konferenz. Bei der nächsten OMK bin ich wieder sehr gerne dabei!“

Start-Up-Runde startete voll durch

Foodboom-Founder Sebastian Heinz, der nicht nur Dr. Jürgen Rink, Chefredakteur von c’t, mit seinem OMK-Vortrag inspirierte, war selbst als Teilnehmer der Start-Up-Diskussionsrunde an der Seite von Michael Maximilian Mueller, Svea Fina, Burkhardt Funk, Stefan Muhle und Ralf Priemer inspiriert – und ließ im Nachklang wissen: „Das war ein gutes Panel zum Thema Start-Up-Förderung auf der OMK in Lüneburg.“

Heinz‘ Kernthemen, also quasi Rezepte für das Stillen von Start-Up-Erfolgshunger: „Hört auf mit der Romantisierung des Gründeralltags in den Medien, den ‚Wir machen jetzt auch was mit Start-Up- Programmen‘ von Politik und Konzernen, die oft nur Show sind und Gründer mehr defokussieren als voranbringen… Grundlagenprogramme in der Breite und dann fokussierte Förderung in Clustern an Schwerpunktstandorte statt föderalem Gießkannenprinzip.“ Der Foodboom-Gründer führt beispielhaft auf: „Mitarbeiterbeteiligung vereinfachen und administrative Prozesse vereinfachen.“ Die größten Chancen für Gründer in Deutschland sieht er, „in der Besinnung auf Stärken an unserem Standort, das heißt inhaltlich gerade in B2B denken, z.B. bei der Verzahnung von IT und Produktionstechnik – während bei der Finanzierung mehr auf langfristig denkende Angel, Familien, Hidden Champions etc. gesetzt werden sollte statt nur auf VCs.“

Foodboom-Gründer Sebastian Heinz war auch als Teilnehmer des Start-up-Panels auf der OMK-Bühne ein inspirierender Referent. Foto: web-netz/Jan Axmann

Amazon: Am Puls der Plattform

Das Reizthema Amazon wurde dem OMK-Publikum mit einer spannenden Diskussionsrunde präsentiert: Christian Kelm, Amazon-Berater und Vice President Product bei AMALYZE AG, Dr. Florian Nottorf, Mitgründer von Adference und Uwe Hamann, der auf geschenke24.de und Amazon erfolgreich personalisierte Geschenke vertreibt. Adference-Experte Dr. Nottorf hatte zudem in seiner Masterclass ein Erfolgsgeheimnis angeführt: Sales sind mit automatisierten #AmazonAds maximierbar. Hamann, der Macher hinter geschenke24.de, den OMK-Speaker Felix Beilharz als besonders „inspirierend“ empfand, im Klartext-Modus:

„Um auf Amazon erfolgreich zu handeln, reicht es nicht mehr, ein Produkt online zu stellen und zu verkaufen, sondern man sollte eine genaue Datenanalyse betreiben, gezielt Produkte einkaufen, diese nach dem Bedarf der Kunden optimieren und dies nicht nur einmal, sondern permanent beziehungsweise in immer wiederholenden Schleifen bis man oben steht im Ranking und die Werbung effizient läuft.“ – Uwe Hamann

Vier Speaker diskutieren über Amazon

Die Amazon-Talkrunde (v.l.): Uwe Hamann (CEO geschenke24.de), Christian Kelm (Amazon-Experte) und Dr. Florian Nottorf (Mitgründer Adference) und Moderatorin Janine Drynda

Diekmanns digitale Dynamik

Auf der OMK wurde mächtig am Rad gedreht: Der mittelständische Fahrradhändler Rose Bikes will nicht weniger als zum Innovationsführer der Bike-Branche aufsteigen. So der Wortlaut von OMK-Besucher und absatzwirtschaft-Redakteur Henning Eberhardt. Von dieser digitalen Dynamik des CCO und CDO von Rose Bikes, Marcus Diekmann, konnten sich die OMK-Gäste ein Bild machen. Und Dank des aufmerksamen Journalisten ist alles noch einmal bestens nachzulesen: “Mut oder Tschüss”: Die “radikale Evolution” von Rose Bikes 

Diekmanns Vortragstitel “Mut oder Tschüss – erfolgreich Überleben im Handel der Zukunft” ließ keine Wünsche übrig. Diekmann gab klare Botschaften aus:

  • Drei- bis Fünfjahrespläne sind viel zu langfristig gedacht,
  • ein Ist-Zustand birgt Stillstand-Gefahr in sich,
  • und Change-Prozesse vertragen keine Rücksichtnahme auf persönliche Befindlichkeiten!

Der Digitalchef, der “online first geprägter Omnichannel-Anbieter” werden will, räumte ein:

“Wir machen eine radikale Evolution durch und stellen uns auf allen Ebenen komplett neu auf.“ – Marcus Diekmann, ROSE Bikes

Mit 20 Wachstumsprogrammen und klar definierten Wachstumszielen. Das Umsatzziel 2020 lautet: 125 statt 120 Millionen Euro. Und ROSE Bikes erwirtschaftete vom 1. November 2018 bis zum 30. April 2019 ca. 45 Millionen Euro und damit ein Umsatzplus von 21,2 Prozent gegenüber dem 1. Halbjahr 2017/18, lag damit noch vor der Hauptsaison 4,6 Prozent besser als das geplante Umsatzziel. Basierend auf 80 Prozent Online-Umsatz sollen möglichst “individuelle Produkte” sowie ein “inspirativer” Auftritt in den Shops und auf der Website folgen. Neben dem Eigenmarken-Geschäft, das noch stärker zu einer “echten Brand” aufgebaut werden soll, benannte Diekmann das Zukunftsszenario „zu einer Plattform werden”. Passend dazu übernahm ROSE Bikes im Mai 2019 die Digitalagentur Kommerz mit 27 Mitarbeitern.

OMK 2019 Speaker in Einsatz

Marcus Diekmann, COO & CDO von ROSE Bikes, begeisterte die OMK-Zuhörer. Foto: web-netz/JanAxmann

„Echte Mamas“: Community Building als „Mutter des Erfolgs“

2016 gegründet ist „Echte Mamas“ mit über 500.000 Abonnentinnen auf Facebook mittlerweile die erfolgreichste deutschsprachige Social Community für Mütter. Als Experten für Content Marketing und Native Advertising kooperieren sie inzwischen mit namhaften Unternehmen und Marken. Auf der OMK-Bühne sprach die Gründerin Sara Urbainczyk über den Wert einer eingeschworenen Community für die Vermarktung, die Do´s und Don´ts im Community Building und darüber, welche Rolle die über 150 Facebook-Gruppen für den Erfolg von „Echte Mamas“ spielen. Als Facebook-Community groß geworden, gehören mittlerweile neben sicheren Diskussionsforen auch Merchandise, Bücher und eine Plattform für echte Papas dazu. Die Gründerin betonte die „verschworene Gemeinschaft“, deren Input ideal für Werbezwecke genutzt werden kann. Stellvertretend für alle Zuhörer das Statement von Growth-Up-Chefredakteur Oliver Engelbrecht: „Ein schöner Case, der zeigt, dass die Hauptaufgabe für jedes Business wirklich das Verständnis der Zielgruppe ist.“

 

Sara Urbainczyk: Mutter des Erfolgs von „Echte Mamas“ – Foto: web-netz/JanAxmann

Pepper und KI mit Pepp

OMK-Chef Patrick Pietruck (l.) freute sich mit Professor Dr. Andreas Moring (r.) einen ausgewiesenen KI-Experten auf der OMK-Bühne begrüßen zu können. – Foto: web-netz. Roboter Pepper sorgte auf der OMK für kurzweilige Unterhaltung. Foto: web-netz/JanAxmann

Künstliche Intelligenz (KI) gehört zu den Buzzwords der Stunde. Wie immer bei solchen Buzzwords: Prof. Dr. Andreas Moring brachte konkrete Anwendungen und Use Cases für die verschiedenen KI Technologien auf die OMK-Bühne: „Artificial Storytelling – Wo und wie KI Technologien in Content Creation, Journalismus und Marketing übernehmen“. Neuronale Netze, Machine/Deep/Reinforcement Learning, Long-Short-Term-Memory, Backpropagation etc. – alles Themen, die Prof. Dr. Moring auf die Frage ‚wie ist es einzusetzen für Content Creation, Journalismus, Kommunikation, PR und Marketing‘ unter die Lupe nahm. Weit mehr als die Spielerei mit dem kleinen Roboter „Pepper“ von Entrance – der allerdings als kleine KI-Technik-Facette für große Freude und überraschte Gesichter bei den OMK-Gästen sorgte!

Vollends happy ohne Vollständigkeit

Diesen Recap zu beenden, funktioniert leider nicht ohne Restschmerz. Denn die vollends großartige Performance der 71 OMK-Experten verhindert eine Vollständigkeit der Erwähnung hier in der Story. Somit schließe ich mich den Worten von OMK-Referentin Dorothee Reinhardt (Kreativrausch GmbH)  an, die uns im Nachgang aus Braunschweig erreichten: Es war mir ein inneres Blumenpflücken und ich freu mich auf das nächste Jahr.“  Das Schlusswort dieses Recaps überlasse ich sehr gerne zwei anderen OMK-Hauptdarstellern: SEO-Ikone Jens Fauldrath gab im Gespräch mit web-netz-Geschäftsführer Sebastian Loock zum Besten: „Das Line-Up war wirklich beeindruckend!“ Social Media-Experte Felix Beilharz, der die OMK-Bühne mit einer Top 11 von Social Media Hacks in der Auditorium-Arena rockte, ließ seine Social Media-Follower kurz und knapp wissen: „Die #omk2019 war toll!“ Und als finales „Adieu“ diese Stimme von Online-Marketing-Manager und OMK-Besucher Bernhard Hinsken: „Was für eine grandiose Veranstaltung. Die OMK 2019 – Online Marketing Konferenz Lüneburg gehört definitiv zu den Konferenz-Highlights in diesem Jahr.“

 

Die Menge geht ab

P.S.: Die After-Show-Party war auch ein echter Hit für etwa 400 Partypeople in bester Stimmung bei Freibier und Longdrinks for free. 🙂

Artikel zur OMK

Die 9. OMK 2020 kann kommen.

Viele Grüße
Friedhelm vom OMK-Team

 

Bildnachweis Titelbild: web-netz/Jan Axmann